Am 29. September ist der Endometriose- Awareness-Day und für uns Anlass, nicht nur über diese Erkrankung sondern auch über den großartigen Roman von Dara Brexendorf zu reden!
Ada schläft kaum noch, seit sie nach ihrer Endometriose-OP Medikamente nimmt. Sie lauscht den Geräuschen ihres Wohnhauses und erinnert sich zurück: an den Sommer ihrer Jugend, den sie zusammen mit ihrer Cousine Lill in ihrer Heimat an der Ostseeküste verbringt. Die Tage sind bestimmt vom Perfektionieren des eigenen Körpers und der Begegnung mit Elja, die Adas Welt ins Wanken bringt. Doch mitten in diesem Jahrhundertsommer 2003 beginnt ein Schmerz, und mit ihm das Schweigen, das Ada zunehmend von ihrer Außenwelt trennt.
Mit eigener Sprache entgegnet Dara Brexendorf der systemischen Sprachlosigkeit für weiblichen Schmerz und debütiert hier in einem berührender Coming-of-Age-Roman über die Erinnerung an einen flirrenden Sommer, der bis in die Gegenwart wirkt. ..
Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Literaturzentrum Hamburg e.V. und dem Frauen*Bildungszentrum DenkTräume
Roman, Gedicht, Theaterstück – was soll das alles? In ›Nr. 1‹ erfindet Michel Decar eine neue literarische Gattung und unter-nimmt eine Tour de Force durch unsere Gegenwart. Eine lässig-leichte und doch elegante wie poetische Sprache spiegelt die Nonchalance wider, mit der der Autor dem realen Irrsinn begegnet.
Doch, Achtung, wir haben es hier nicht mit der Hochstapelei eines literarischen Einbrechers zu tun, es geht hier um Leben und Tod, Liebe und Grausamkeit – ja, um die Literatur selbst!
»Gedichte schreiben ist Kampfsport.«
Ja, so ist es.
Wir freuen uns auf einen vielseitigen Abend und gute Gespräche - mit freundlicher Unterstützung der Hamburger Behörde für Kultur und Medien.
Die zertifizierte Finanzberaterin und Sozialarbeiterin Leo Lührs ermutigt Frauen, die männlich dominierte Finanzwelt zu hinterfragen. Geldanlage geht auch einfach, mit kleinem Budget und vor allem mit einem kritischen Blick auf Patriarchat und Kapitalismus. Denn ob wir wollen oder nicht: Geld bestimmt unser Leben in allen Facetten. Nehmen wir es also selbst in die Hand - ganz ohne Sparkassen-Stefan oder Mindset-Martin...
Wir freuen uns auf einen vielseitigen Abend und gute Gespräche - mit freundlicher Unterstützung der Hamburger Behörde für Kultur und Medien.
Ausgehend von der Geburt ihres Kindes erkundet Sonja Hartwig den gebärenden und postpartalen Körper.
Dabei stellt sie fest: "Eine Geburt ist viel Körper."
Warum sind Inkontinenz und Beckenbodenbeschwerden auch Jahrzehnte danach noch ein Thema? Wie können wir den gebärenden Körper ganzheitlich vorbereiten, unterstützen, heilen? In Gesprächen mit Hebammen, Gynäkolog:innen, ihrer Beckenbodentherapeutin und anderen Müttern setzt sich Sonja Hartwig grundlegend mit dem postpartalen Körper auseinander. Und deckt gesellschaftliche Tabus auf, die es Gebärenden noch immer schwer machen, die körperlichen Veränderungen zu akzeptieren und zur eigenen Mitte zurückzufinden.